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Tanzsportlicher Jahresrückblick 2021 (Line Dance)

Tanzsportlicher Jahresrückblick 2021

 

Januar 2021

Nach wie vor hatte uns der totale Lock Down des vergangenen Jahres fest im Griff. Es war kein Trainingsbetrieb möglich. Die für März angesetzte Hauptversammlung der TSG wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Das gesellige Zusammensein der Tanzsportler wurde ebenfalls ein Opfer der Pandemie. Im April erhielten die ersten Tanzsportler ihre Corona-Impfung. Die zweite Impfung erfolgte dann im Juni. Der Juni war auch der Monat, indem die tanzsportlichen Aktivitäten aufgenommen werden konnten. Bis zum Ferienbeginn bzw. der dreiwöchigen Schließung der Trainingsstätten hatte man die Trainingsrückstände wieder voll aufgeholt.

Unser schönes Sommerfest im Riederwald wurde auch diesmal wie schon 2020 ein Opfer der Pandemie. Nach den Sommerferien war wieder volles Programm angesagt.

Auch die verschobene Hauptversammlung der TSG fand am 15.09. statt.

Der bisherige Vorsitzende Dirk Hagemann trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Gewählt wurde mit Klaus-Dieter Haupt ein langjähriges Mitglied der TSG.

Am 30.09. fand sogar wieder ein Workshop der Line-Dancer statt, der gut besucht war. Richtig Lust auf ein anderes Training hatten die Line-Dancer am 27.11. Sie verabredeten sich zu einem Tanzcafe-Training im kleinen Saal 1. Auch der Trainer war mit dabei. Getanzt wurde weniger, dafür gab es mitgebrachte Snacks und Getränke. Eine schöne Abwechslung in Corona-Zeiten. Der 09.12. war dann der letzte Trainingstag der Line-Dancer im alten Jahr. Zu einem festlichen Weihnachtsessen trafen sich ca. 25 Line-Dancer mit Anhang am 16.12.2021 in der Gaststätte Bootshaus.

 

Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern der TSG ein gutes und gesundes Neues Jahr und hoffen, dass in naher Zukunft Corona, Deltavarianten und Omikron bald überwunden sind.

 

                                 Karin Heilmann

                                                          Tanzsportabteilung

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35. Fechenheimer Volksradfahren

35. Fechenheimer Volksradfahren – 3.7.2022

Nach zweijähriger pandemiebedingter Zwangspause, nun, bei hochsommerlichen Bedingungen, am ersten Sonntag des Juli, die fünfunddreißigste Auflage des Fechenheimer Volksradfahren.

In seiner Urfassung im Jahr 1985 einzig von der Radtouristikgruppe der TSG Fechenheim veranstaltet mit Start und Ziel auf der Fechenheimer Linne. Später in der Organisation und Durchführung mit Unterstützung von TSG-lern aus anderen Abteilungen und dem Vorstand. Die letzten neun Mal unter dem Titel „Rund um den Bierhannes“. Mit Start und Ziel im Gasthof der nicht nur mit Preisspenden unterstützenden Fechenheimer Brauerei.

Dieses Jahr kein Neubeginn, sondern ein Wiederbeginn. Die Strecke zu 98% die gleiche. Main auf bis zur Kontrollstelle unter der Steinheimer Brücke und auf der anderen Flussseite Main ab   Aber an einem neuen Start- und Zielort, dem Fechemer Bootshaus. Krankheitsbedingt  und familiär bedingt war das Zehnjährige beim Bierhannes nicht möglich.

Manche der fast 100 Teilnehmer kamen mit viel freudiger Erwartung, noch vor dem eigentlichen Starttermin.  Oder waren es die zu erwarteten und auch eintretenden Temperaturen?

Die Gruppe mit der weitesten Anreise kam vom FTV 1860 (am Zoo). Die dortigen Kegler sind schon Wiederholungstäter und hatten schon jeder 7 km auf dem Fahrradtacho bevor es auf die 27 km – Strecke zur  Kontrollstelle und zurück ging. Sie waren auch noch fit genug, um diese 7 km, nach der Verlosung der Preise wieder zum Zoo zu bewältigen. Aus Hanau kam die am weitesten mit dem Fahrrad Angereiste. Auf ihrem Fahrradtacho standen, nach Ende der 27 km-Strecke. Die 19 km für die Heimreise, wieder auf 2 Rädern, kamen noch hinzu..  Für Familien mit Kindern und nicht ganz so Fitte gab es die Möglichkeit über die Staustufe Mühlheim (17 km) etwas abzukürzen.

Bei dem Volksradfahren ging es nicht um Schnelligkeit. Trotzdem bewies sich der sportliche Andre seine gute Form mit 1 Std. 20 min. dabei war noch der Aufenthalten bei der Kontrollstelle unter der Steinheimer Brücke zu berücksichtigen.

Für die Wertung, wer als Gruppe die meisten Teilnehmer stellt, hatten sich vier Gruppen angemeldet. Sieger hier die „Fechenheimer Legenden“ (39) vor den Fechenheimer „Biker Friend“ (15) und „Kein Bier vor 4“ (10). Undankbarer Vierter die „FTV 1860 Kegler“ (6). Die ersten 3 Platzierten erhielten Biergutscheine (30/20/10 Liter). Von denen zwei die Brauerei selbst und den ersten Preis der Arbeitskreis Fechenheimer Vereine gesponsert hat.    

Zur Auslosung der gespendeten Preise waren Kaweh Mansoori, MdB für den Wahlkreis Frankfurt am Main II [183], sowie Werner Skrypalla (Ortsvorsteher, Ortsbeirat 11)  vor Ort. Sie fungierten als Glücksbringer bei der Ziehung und überreichten auch die Gutscheine. Hauptpreis die Reise nach Berlin mit 2 Übernachtungen und Führungen. Eine davon durch das Bundestagsgebäude mit Kaweh Mansoori  selbst und auch von ihm gesponsert. Mit den dann folgenden Gutscheinen können sich die Gewinner im Fechemer Bootshaus und dem Restaurant Kastanie verwöhnen lassen oder auch im Zweirad-Center Stadler vergünstigt einkaufen.

Bei all diesen Sponsoren bedankte sich der Vorsitzende der TSG Fechenheim 1860 e.V. für ihre Unterstützung. Ebenfalls bei der Frankfurter Sparkasse 1822, die es mit ihren Sachpreisen möglich machte, dass alle Kinder und Jugendliche kleine Preise erhielten und die weitere Unterstützung ,die auch die gekonnte Musikdarbietung durch Tony Tornado für die Wartezeit zwischen dem Zieleinlauf und der Verlosung und das Entspannen danach möglich machten.

 Am Ende konnte sowohl der TSG – Vorsitzende Klaus-Dieter Haupt und sein TSG-Team, als auch Fam. Durak mit ihrem Fechemer Bootshaus-Team auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. 

Auf ein Neues im Jahr 2023.

 

Dieter Schönwies

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Sport bewegt Menschen mit Demenz

TSG Fechenheim 1860 e.V. erster Frankfurter Verein

Beflügelt von dem Interesse bei der Kurzvorstellung des DTB-Teilprojektes  „Sport bewegt Menschen mit Demenz“ wurde  eine zweistündige moderierte Veranstaltung bei der TSG Fechenheim angeboten.  Mehr als zehn Teilnehmer/ innen  der TSG-Fechenheim zeigten Interesse. Sie kamen sowohl aus dem Bereich der Übungsleiter als auch der Abteilungsverantwortlichen mehrerer Altersbereiche und dem Vereinsvorstand.  Die TSG Fechenheim somit der erste Frankfurter Turn- und Sportverein mit einer eigenen Veranstaltung zum  DTB-Projekt.

Interessierte TSG-Fechenheim-Teilnehmer/innen,  erfreuten den Moderator des DTB. Sie sogen das komprimierte Wissen, das in dem DTB-Teilprojekt erarbeitet wurde, in sich hinein. Eigene Beiträge und Nachfragen zeigten, dass sich die Teilnehmer/innen mit dem Thema auseinandersetzten. Einiges regte zum Nachdenken an. Z.B. das lt. Erkenntnissen der Wissenschaft, zwischen der Diagnose Alzheimer und der Ursache für den Ausbruch 30 Jahre liegen können. Positiv auch die Erkenntnis, dass Turn- und Sportvereine, wie die TSG Fechenheim,  mit ihrem normalen Sportangebot bereits wertvolle Prävention hinsichtlich kognitiver Veränderungen leisten.

Besonders gefreut hat sich der DTB-Moderator des Samstagnachmittags darüber, dass,  lt. Schilderungen von Teilnehmerinnen in bestehenden TSG-Seniorensportgruppen bereits Menschen mit kognitiven Erkrankungen integriert sind. Von den Mitgliedern der jeweiligen Gruppen werden sie nicht nur akzeptiert, sondern, sie gehören dazu. Das Ziel des DTB-Teilprojektes somit bereits in der Verwirklichung.

Dieter Schönwies

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Mitglieder werben Mitglieder

Ergebnis der Aktion Mitglieder werben Mitglieder der TSG Fechenheim 1860

Die Werbeaktion von Januar bis Ende März  der TSG Fechenheim 1860 e.V. als Reaktion auf die erfolgten Austritte, im oberen zweistelligen Bereich,  während der langen Zeit der Pandemie.  Fast  90% der Mitglieder waren, obwohl nur Sportangebote über das Internet möglich waren,  ihrer TSG – Fechenheim treu geblieben.

Es hat etwas Zeit in Anspruch genommen, das Ergebnis auszuwerten. Jetzt kann der Vorstand erfreut eine Punktlandung verkünden. Genau fünfzig Neumitglieder wurden neu gewonnen. Gewinnen konnten auch die Werber und die Geworbenen. Sportliche Sachpreise, Wertigkeit nach einem Punktesystem, können ab dem 9. Mai auf der Geschäftsstelle abgeholt werden. Ob dabei auch ein oder mehrere Neumitglieder sind, die wieder zum Werber wurden, ist noch nicht ermittelt. Die Zusatzauslosung von Einkaufsgutscheinen Fechenheimer Geschäfte erfolgt voraussichtlich an der am 12. Mai stattfindenden Jahresmitgliederhauptversammlung.

 D. Schönwies

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Kindeswohl Seminar in der TSG

TSG Fechenheim schaut noch mehr hin

Kinderschutz in der TSG Fechenheim

 

Bisher hat die TSG Fechenheim bereits darauf geachtet, wen sie als Übungsleiter/in beschäftigt und die Verantwortung für die Übungsstunden übergibt. Speziell im Kinder- und Jugendbereich. Erweitertes Führungszeugnis und Unterzeichnung der Erklärung zur Einhaltung des Kindeswohls für alle Übungsleiter/innen und Vorstandsmitglieder waren und sind obligatorisch.

Jetzt wird das Hinschauen zum Kindeswohl noch intensiver. Unter Leitung der Sportjugend Hessen bzw. der Referentin Sabine Eich (Sport Mentaltrainerin,  Coach nach Milton Erickson, Beraterin (u.a. für die Sportjugend Hessen im Projekt Kindeswohl), ehem. Leistungssportlerin, Sachbuchautorin) fand das Fortbildungsseminar zum Kindeswohl statt. Es nahmen sehr interessierte Übungsleiter/innen und Vorstandsmitglieder an dieser Weiterbildung teil.

Einig waren sich hinterher alle.

Viel

- erfahren

- gelernt

- Erkenntnisse hinzugewonnen

- Reflexionen zum eigenen Verhalten in bestimmten Situationen

Im Verdachtsfall nicht impulsiv zu handeln und zu wissen, wo Hilfe von Profis erhältlich ist und eingefordert werden kann, gehörte auch dazu.

Aber es reicht der TSG Fechenheim noch nicht aus. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Thema „Kindeswohl“ in die Vereinssatzung übernommen werden. Es wird offizielle Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen in der TSG  geben. Auch weitere Fortbildungen zum Thema sind geplant.

D. Schönwies

         

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Fechenheim auf Rädern - mit der Rikscha den Main entlang

TSG Fechenheim 1860 als aktiver Partner von

Fechenheim auf Rädern – mit der Rikscha den Main entlang

Am 8. April wurde sie offiziell vorgestellt, die Rikscha. In und an der Begegnungsstätte auf der Langgass. Extra dazu angereist die Sozialdezernentin Elke Voitl, die gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzende des Frankfurter Verbandes ist. Dieser hat auf Initiative  der Leiterin der Begegnungsstätte, Frau  Alyarrudi, das Projekt bereits im letzten Jahr in Angriff genommenDie Initiatorin  stellte in ihrer Ansprache das Gesamtprojekt und die vielen kleinen Schritte, die zur Verwirklichung notwendig waren nochmals vor. Darunter auch, dass die Radtouristik der TSG Fechenheim 1860 von Anfang an als Partner bereit war in diesem Projekt ehrenamtlich mitzuwirken.

Ab sofort können Fechenheimer Senioren, die nicht mehr so mobil sind, die Möglichkeit zum Mitfahren nutzen, ob durch den alten Ortskern oder am Main entlang durch Mutter Natur ist Vereinbarungssache, je nach Interesse. Die Rikscha bietet den Mitfahrenden auch Gelegenheit sich mit dem Fahrer zu unterhalten.

Dieter Haupt, der Vorsitzende der TSG konnte bestätigen, dass die Routen entlang des Mains schon erkundet sind. Aber Wünsche berücksichtigt werden. Das Sicherheitstraining ist absolviert. Wie Gerhard Herzhauser, auch einer der Piloten,  von der TSG Fechenheim berichtete, ist einiges an Übung erforderlich, damit die Fechenheimer Senioren sicher chauffiert werden können. Fahrradfahren ist nicht gleich Rikschafahren.

„Ein tolles Projekt“, sagt die Stadträtin“. „Brücken bauen zu denen, die nicht mehr selbstverständlich am sozialen Leben teilnehmen können, weil sie in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, das gelingt mit dieser Rikscha-Idee besonders gut. Denn so nehmen die Senior/innen wieder am Leben um sie herum teil, und sie werden in ihrem Stadtteil auch wieder sichtbar.“

Drei bis viermal pro Woche wird die – vorerst noch einzige – Zweitsitzer-Rikscha, die von einem Piloten oder einer Pilotin gesteuert wird, von nun an durch Fechenheim fahren. Für viele Mitfahrerinnen und Mitfahrer wird es die erste Gelegenheit sein, sich das neu gestaltete Mainufer auf Fechenheims Seite anzuschauen. Am 16. Juli ist sie bereits eingeplant als Rikschataxi von Fechenheim Süd nach Nord, zum dortigen Sommerfest und zurück.

Das Angebot ist kostenlos, Anmeldungen nimmt das Begegnungs- und Servicezentrum des Frankfurter Verbandes unter 069/299807-2216 entgegen.
 

Dieter Schönwies

 

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Unterstützung dringend gesucht - Leichtathletik bei der TSG

TSG Fechenheim 1860 und Leichtathletik?

 

Die gemeinsame Geschichte der TSG Fechenheim und der Leichtathletik in Fechenheim und darüber hinaus beginnt eigentlich schon etwas früher. Aber es bedarf der Einweihung der Bezirkssportanlage Pfortenstraße im Jahr 1966. Diese hatte zur Folge, dass die Mitgliedszahlen bei den jugendlichen TSG-Leichtathleten und -innen sich fast verzehnfachten.

Ein reges und zielgerichtetes Trainieren und Messen untereinander war die Folge. Rasch erkannten die fünf in der Leichtathletik Frankfurts führenden Vereine, dass es zu mehr als zur Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften nur reichte, wenn man miteinander kooperiert. 1970 war es dann so weit die Gründung der LG Frankfurt. Die Leichtathleten behielten ihre Mitgliedschaft in ihren Heimatvereinen, starteten national und international aber für die LG Frankfurt.

1973 der Durchbruch. Aus den eigenen TSG-Reihen die Vizemeisterin bei der Deutschen Meisterschaft im 110 m, die deutsche Jugendbestleistung im Hammerwurf erzielt. Es ging ins europäische Ausland ging. Aber nicht nur die sportliche Seite wurde bemerkt Auch die organisatorische. Folge, die TSG Fechenheim stellte auch den Leichtathletikwart im DTB. Zwei Jahre später wird der Abteilungsleiter der TSG - Leichtathleten zum Sportwart des Hessischen Leichtathletikverbandes berufen.

Zu diesem Zeitpunkt errangen TSG-Mitglieder die Deutsche Meisterschaft (200 m) bei den Damen, die Juniorenmeisterschaft im 100 und 200m Lauf und den Deutschen Jugendmeister im Hammerwurf.

Über die folgenden Jahre wurde das zielgerichtete Training durch viele Deutsche Meisterschaften in mehreren Disziplinen gekrönt.  Viele erfolgreiche TSG-Leichtathleten aus den 70-er und 80-er Jahren, die heute verständlicherweise nur noch die etwas Älteren Leichtathleten kennen kamen hinzu. Dazu zählten auch Studentenweltmeister und Militärweltmeister. Die meisten hatten bei der TSG als Kinder oder Jugendliche begonnen. Einige kamen, ob des Erfolges der TSG-Athleten/innen, von weit her.

Im Jahr 1984 reichte es dann schon zur Nominierung in die Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele Los Angeles. All dies brachte 1985 die Anerkennung des Hessischen Leichtathletikverbandes durch die Verleihung der Ehrenplakette an die TSG Fechenheim.

Auch Rückschläge gehörten dazu. Z.B. im Jahr 1988. Sieben Deutsche Meisterschaften, vier Süddeutsche, sechzehn Hessenmeisterschaften. Aber, Peter Blank (Speerwurf) wurde trotz Deutscher Meisterschaft, Deutscher Hochschulmeisterschaft und Süddeutscher Meisterschaft nicht in die Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele in Seoul berufen. Im gleichen Jahr begannen aber die Eigengewächse Alexandra und Susanne Keil ihre Erfolgslaufbahn. Wenn auch erst mal nur beim Gaukinderturnfest in der Leichtathletik. Es dauerte noch etwas, bis die Geschwister Keil größer in Erscheinung traten. Alexandra Keil erringt den 2.Platz (Hürdenlauf 110m) beim Länderkampf in 1994. Ein Jahr später ist sie Deutsche A-Jugendmeisterin in (60m Hürden) in der Halle und wiederholt den Titel auch im Freien. Wieder ein Jahr später ist es die Schwester Susanne die in der Weltbestenliste auf Platz 1 in ihrem Jahrgang geführt wird. Gleichzeitig dominieren Leichtathleten/innen der TSG in mehreren Bereichen die Hessischen Leichtathletikmeisterschaften und sind bei der Deutschen Meisterschaft im Hammerwurf und über die Hürden auf den ersten Plätzen. Noch ein Jahr später machen Susanne und Alexandra Keil sowie Holger Klose sich international einen Namen.

Wieder ein Einschnitt. Aus der LG Frankfurt mit inzwischen 6 Vereinen wird aus kommunalpolitischen Gründen (Förderung) die LG Eintracht Frankfurt. Von nun an ist noch schwerer erkennbar und darstellbar welche Erfolge der TSG zuzuordnen sind, bei der inzwischen eines der deutschen Hammerwurfzentren zu finden ist. 

Auch im Jahr 2003 konnte die TSG auf erfolgreiche Leichtathleten/innen schauen. Ariane Friedrich, Katrin Falter, Andreas Kutzner, Susanne Keil, Betty Heidler. Namen, die auch heute noch in der nationalen und internationalen Leichtathletikwelt und im Frankfurter Stadtteil Fechenheim bekannt sind. Das Kuriosum dieses Jahres. Susanne (Susi) Keil bei der Deutschen Meisterschaft im Hammerwurf machte den entscheidenden Wurf im engen Minirock.

Es schlossen sich noch einige Jahre mit den national und international erfolgreichen Leichtathleten/innen an. Dann fehlte der TSG einfach das Geld, um ein Training auf diesem Niveau halten zu können und auch weitere damit verbundene Kosten zu tragen. Sponsoren waren eher bei den großen Vereinen zu finden. So zogen z.B. die Erfolgstrainer Michael Deyhle (mit Hammerwerferin Betty Heidler) und Günter Eisinger (mit Hochspringerin Ariane Friedrich) davon.

Das hohe Niveau war nicht zu halten. Aber eingeschlafen ist die Leichtathletik bei der TSG Fechenheim nicht. Zumindest nicht im Kinder- und Jugendbereich. Im Winter hauptsächlich auf die große Halle beschränkt. Doch, die Jahreszeit, in der die Leichtathletik Hochsaison hat, steht kurz bevor. So dass zusätzlich zu der Aktivierung dieser Abteilung auch noch der Drang nach Sport im Freien kommen wird.

Noch nicht lange der verantwortliche Trainer ist Felix Laukhardt. Selbst Sportler durch und durch. Wenn auch in einer Sportart, die nicht in der TSG zu finden ist. Das Wasser ist das Element seines Lebens. Hier ist er auch deutscher Meister des Jahres 2020 in der olympischen Bootsklasse Laser Standard. Außer den vielen Titeln und Meisterschaften in verschiedenen anderen Bootsklassen. Zu finden auch im Trainerstab der Segeljugend des WVS. Dank seines Sportstudiums auch in der Leichtathletik bewandert. Für den nun zu erwartenden Ansturm von an der Leichtathletik interessierten Kinder und Jugendlichen würde er sich freuen von weiteren Trainern/innen unterstützt zu werden. Zurzeit findet das Training freitags von 17:30 bis 19:00 in der großen Halle der TSG Fechenheim in der Pfortenstraße statt. In der wärmeren Jahreszeit auf dem angrenzenden Sportplatz. Interessierte können sich melden telef. 069 41 81 71, per E-Mail info@tsg-fechenheim.de.

Dieter Schönwies

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Nur ein Anfang - Auftaktveranstaltung der TSG Fechenheim

Auftaktveranstaltung der TSG Fechenheim 1860 e.V.

Mit Referaten zum Kindeswohl im Sport und Sport bewegt Menschen mit Demenz

 

Die Übungs- und Abteilungsleiter der TSG Fechenheim waren eingeladen  zum Meinungsaustausch mit dem Vereinsvorstand im großen Saal ihrer TSG Fechenheim. Die Mehrheit war dieser Einladung gefolgt. Die Teilnehmer*innen zeigten in ihrer Verantwortung einen Querschnitt durch die TSG. Vom Kinderturnen bis zu den Gruppen mit Teilnehmern*innen im höheren Alter. Vom Gesundheitssport bis zum  leistungsbezogenen Sport. Von Übungsleitern, bis zum Vorsitzenden. Der Titel der Veranstaltung wurde gewählt, da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art in der TSG handelte. Wie sich am Ende herausstellte war das Echo so positiv, dass der Vorstand dem Wunsch, zwei Veranstaltungen dieser Art jährlich zu veranstalten, nachkommen wird. Wenn dann auch mit neuem Titel, denn der Auftakt war nun schon.

 

Die Agenda des Tages war,  Kritikpunkte und Schwachstellen der TSG zu finden. Sowie auch Verbesserungspotentiale zu erkennen. Aber auch die mehrheitlich vorhandenen Positiva herauszustellen. Nicht nur aus der Sicht des Vorstandes, sondern aller Verantwortlichen, die auch den direkten Kontakt zu ihren Mitgliedern haben. Natürlich spielten auch die geplanten größeren internen und externen Veranstaltungen eine nicht unwesentliche Rolle.

 

Eingangs jedoch zwei Referate, die trotz ihrer Kürze sehr großes Interesse fanden. Altersmäßig gesehen lagen sie sehr weit auseinander.

 

Das erste zum Kindeswohl im Sport. Es ist eine langjährige, feste Regel in der TSG, dass alle Übungsleiter (nicht nur die im Kinder und Jugendbereich) ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen und die Verpflichtung zum Kindeswohl im Sport unterschreiben müssen. Ganz abgesehen davon, dass natürlich die zugehörigen Regeln eingehalten werden. Dem Referat war jedoch zu entnehmen, dass das Thema weit darüber hinaus geht. Auch das es eigentlich keine freiwillige Leistung der TSG in ihrer Gesamtheit ist, sondern eine gesetzliche Verpflichtung jedes Vereines der Kinder- und Jugendarbeit leistet. Und, das es weit über das Kindeswohl im Sport hinaus geht. Am Ende des Referates musste nicht für eine Weiterbildung der Übungsleiter*innen der TSG Fechenheim zusammen mit der Sportjugend Hessen geworben werden. Die max. Teilnehmeranzahl von Fünfzehn wird wohl erreicht. Vielleicht sind auch, durch die Anzahl der Teilnahmeinteressierten, zwei Termine notwendig.

 

Im zweiten Referat, zum Thema “Sport bewegt Menschen mit Demenz“ war zu erfahren, dass ein DTB-Teilprojekt mit diesem Titel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird und Anfang des Jahres 2021 in der Pilotregion Frankfurt startete und mit Erfolg weitergeführt wird. Eigentlich ist der Titel des Gesamtprojektes  für das DTB-Teilprojekt so nicht ganz richtig. Es sollen hier nicht Sportgruppen für Menschen, die an Demenz erkranken gegründet werden. Ziel ist es, Mitglieder von bestehenden Sportgruppen, die kognitive Veränderungen zeigen, möglichst lange die Möglichkeit zu geben,  an ihrer, für sie so wichtigen, bestehenden Sportgruppe und am Vereinsleben teilzunehmen. So ihre sozialen Kontakte zu erhalten und Lebensfreude zu spüren. Eigentlich ist der Titel der erarbeiteten Broschüre „Ich glaube ein Mitglied meiner Sportgruppe hat Demenz…… was nun?“ aussagefähiger. Auch hier war das Interesse so groß, dass viele Übungsleiter und Verantwortungsträger an einer ca. 2 Stundenveranstaltung zum genannten Thema teilnehmen werden.

 

Letzter Punkt des Tages war die erfreuliche Anzahl der Neueintritte in die TSG auf Grund der Mitgliederwerbeaktion „Mitglieder werben neue Mitglieder“. Diese Aktion läuft noch bis zum 31. März. Vereinsmitglieder und Übungsleiter, die neue Mitglieder werben erhalten Erfolgspunkte. In Abhängigkeit der Punktanzahl erhalten sie Sportkleidung und/oder eine Sportausrüstung und kommen für den Hauptpreis nochmals in einen Lostopf. Auch die neuen Mitglieder dieses Zeitraumes erhalten Vorteile.

 

Dieter Schönwies

                                                            

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Jahreshauptversammlung 2022

Schlaglichter aus der TSG Jahreshauptversammlung

Ehrungen:

Rekord bei den Ehrungen wegen langer Mitgliedschaft mit 27 Ehrungen. 

An der Spitze die Ehrungen  für 75 Jahre Mitgliedschaft an Fedor Pless und

Günter Alt. Beide wurden auch zu  Ehrenmitgliedern ernannt.

In Anwesenheit von Wolfgang Ringelstetter, ehemaliger Vorsitzender der TSG und  Stifter des gleichnamigen Pokals (2011) für herausragendes Engagement für die TSG Fechenheim, wurde Sarah Biehl mit diesem Pokal ausgezeichnet. Die Laudatio  dazu hielt Charlotte Gäbler. 

Ein Beweis dafür dass sich junge Menschen in der TSG Fechenheim  aktiv beteiligen und Verantwortung übernehmen und es beachtet wird.

Aus dem Bericht des Vorstandes:

 Zu der Aktion Mitglieder werben Mitglieder, die am 31.3. endete berichtete der Vorsitzende Klaus-Dieter Haupt von dem großen Erfolg. Und,  dass spontan eine neue Mitgliederwerbeaktion ins Leben gerufen wurde, die noch bis 30. September andauert. Das mittelfristige Ziel ist die Zahl 600 wieder zu überschreiten und dann  das Wachstum weiter fortzusetzen.

Er dankte allen Vorstandskollegen/innen, Abteilungsleiter /innen und Übungsleiter/innen für ihre Unterstützung. Aber auch den Mitgliedern für ihre Treue in der schweren Pandemiezeit, in der so viel ausgefallen ist. Es folgte eine Auflistung der geplanten und durchgeführte aber auch wegen der Pandemie ins Wasser gefallenen Veranstaltungen.

Dass es wieder aktiv in der TSG Fechenheim zugeht zeigen nicht nur die vielen neuen Kurse. Vielfach stehen abteilungsübergreifende Beteiligungen oder eigene Veranstaltungen bevor. Bei denen das Mitwirken vieler Mitglieder gefragt ist.

TSG und Fechenheim:

  • Kein Volksradfahren „Rund um den Bierhannes“!  Es wäre das 10-te gewesen. Das nun 36-ste Volksradfahren der TSG-Fechenheim, für den 3. Juli geplant ist, wird  wahrscheinlich den Titel   „Rund um das Fechenheimer Bootshaus“ tragen
  • Sommerfest zusammen mit den Nachbarvereinen ähnlich 2021
  • Beteiligung am Fischerfest (3.9.)
  • Adventskaffee
  • Kinderweihnachtsfeier
  • Beteiligung am  Fechenheimer Weihnachtsmarkt (3.+4. Dezember)
  • Fechenheim auf Rädern (Rikschafahrten für Senioren/innen) des Frankfurter Verbands (Begegnungsstätte auf der Langgass). Die TSG stellt Piloten und –Pilotinnen

TSG außerhalb des Stadtteils:

  • Teilnahme am Landeskinderturnfest
  • TSG Fechenheim durch Arlette Mann wieder im Vorstand des Turngau Frankfurt vertreten.

Zukunft:

Die neuen elektronischen Mitgliederausweise werden noch etwas Zeit benötigen

Die Verwirklichung der neuen  Vereinsgeschäftsstelle sowie neuer Umkleide- und Duschräume ist abhängig von dem positiven Ausgang der Gespräche mit der ABG. Der Vorstand ist jedoch hoffnungsvoll. Ein Betrag von € 50.000,-- wurde dafür im Haushalt eingeplant

Finanzen:

Gabi Biel berichtete per Power Point Präsentation, als Abschied von ihrem bisherigen Vorstandposten (Kassiererin)  dass die TSG Fechenheim finanziell  gut aufgestellt ist.

Der Haushaltsplan 2022 mit geplantem Minus (neue Geschäftsstelle und Umkleide- sowie Duschräume) wurde einstimmig  beschlossen

Vorstand:

Nach den Neuwahlen sind alle Vorstandpositionen weiterhin vollständig besetzt. Selbst die im letzten Jahr zusätzlich beschlossenen. Welcher Verein kann das schon berichten. Erwähnenswert ist, dass Kai Gäbler etwas kürzer tritt.  Vom stellvertretenden Vorsitzenden wechselte er auf die Position eines Beisitzers. Gabi Biehl ihre Position des Kassierers mit der der stellvertretenden Vorsitzenden tauschte und dafür Waltraud Gabriel zukünftig die Finanzen betreut.

Lösbare Probleme:

Die TSG Fechenheim ist, wie andere Vereine auch, auf der Suche nach Übungsleitern. Bei der TSG ist davon speziell das Leichtathletiktraining für Kinder und Jugendliche betroffen. Hier müssen die entsprechenden Übungsleiter/innen und Trainer/innen schnell gefunden werden damit das Training erhalten bleibt. Grund ist auch hier, dass junge Menschen die Chancen erhalten sich, nach entsprechender Ausbildung, aktiv zu betätigen und Verantwortung zu übernehmen. Hiermit verbunden ist das Risiko, dass junge Menschen für ein Studium oder die Berufsausübung den Wohnort wechseln müssen und dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

D. Schönwies

                                   

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Übergabe der Turngaufahne

Übergabe der wertvollen Turngaufahne an den TV Sindlingen

Im letzten Jahr waren die Delegierten der Mitgliedsvereine des Turngaus Frankfurt zum Gauturntag bei der TSG Fechenheim 1860 e.V. zu Gast. Guter Brauch ist es, das dem Ausrichter des Gauturntages  die wertvolle Turngaufahne bis zum nächsten Gauturntag in seine Obhut übergeben wird. Er ist für sie dann verantwortlich. Ebenfalls hat er damit den Auftrag sie bei öffentlichen Auftritten für den Turngau zu präsentieren. Er darf sie aber auch für eigene Veranstaltungen nutzen.

Pandemie bedingt war die Fahne bei der TSG Fechenheim leider seit dem nur in der Verwahrung

Nun ist sie dem TV Sindlingen, dem Ausrichter des diesjährigen Gauturntages, vom TSG - Vorsitzenden Klaus-Dieter Haupt übergeben worden. Dieter Haupt äußerte dabei den Wunsch, dass sie hoffentlich öfters bei Veranstaltungen präsentiert werden kann. Sicherlich wird dies auch beim 10. Hessischen Landeskinderturnfest im Frankfurter Westen erfolgen.

Dieter Schönwies

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