TSG Fechenheim 1860 - Sport in Ihrer Nähe!

Sie befinden sich auf: Archiv > 2022

Regeln für eine Teilnahme

Jeder, der an einer Sportstunde teilnimmt, hat sich an die folgenden Regeln zu halten. Die Trainer*in kann jeden, der sich nicht an die Regeln hält, nach Hause schicken.

  • Es gilt für Teilnehmer*innen die 3G-Regelung! Bitte Nachweise vorlegen.
  • wer krank ist bleibt zu Hause
  • der Mindestabstand zur nächsten Person beträgt 1,5 Meter
  • Kontaktdaten aktualisieren, falls notwendig 
  • jedes Gerät muss desinfiziert werden.
  • bei der Nutzung einer Matte oder Stuhl ist diese VOLLSTÄNDIG mit einem Handtuch zu bedecken.
  • Körperkontakt vermeiden
  • Corona-Erkrankungen im eigenen Umkreis melden. Im Falle einer persönlichen Quarantäne uns darüber informieren
  • ein medizinischer Mund-Nase-Schutz ist im gesamten Gebäude zu tragen. Er kann unmittelbar vor Beginn der Stunde abgenommen werden und ist unmittelbar nach Ende der Stunde wieder anzulegen
  • pünktlich (auch nicht zu früh) zur Stunde erscheinen und nach der Stunde zügig das Gebäude verlassen
  • Anweisungen des Trainers bitte ohne Diskussion folgen
  • wenn Eltern ihre Kinder bringen oder holen haben diese immer einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und dürfen während des Trainings nicht im Raum bleiben
  • fair und freundlich miteinander umgehen

Stand: 4.März 2022

Zum Seitenanfang

Unterstützung dringend gesucht - Leichtathletik bei der TSG

TSG Fechenheim 1860 und Leichtathletik?

 

Die gemeinsame Geschichte der TSG Fechenheim und der Leichtathletik in Fechenheim und darüber hinaus beginnt eigentlich schon etwas früher. Aber es bedarf der Einweihung der Bezirkssportanlage Pfortenstraße im Jahr 1966. Diese hatte zur Folge, dass die Mitgliedszahlen bei den jugendlichen TSG-Leichtathleten und -innen sich fast verzehnfachten.

Ein reges und zielgerichtetes Trainieren und Messen untereinander war die Folge. Rasch erkannten die fünf in der Leichtathletik Frankfurts führenden Vereine, dass es zu mehr als zur Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften nur reichte, wenn man miteinander kooperiert. 1970 war es dann so weit die Gründung der LG Frankfurt. Die Leichtathleten behielten ihre Mitgliedschaft in ihren Heimatvereinen, starteten national und international aber für die LG Frankfurt.

1973 der Durchbruch. Aus den eigenen TSG-Reihen die Vizemeisterin bei der Deutschen Meisterschaft im 110 m, die deutsche Jugendbestleistung im Hammerwurf erzielt. Es ging ins europäische Ausland ging. Aber nicht nur die sportliche Seite wurde bemerkt Auch die organisatorische. Folge, die TSG Fechenheim stellte auch den Leichtathletikwart im DTB. Zwei Jahre später wird der Abteilungsleiter der TSG - Leichtathleten zum Sportwart des Hessischen Leichtathletikverbandes berufen.

Zu diesem Zeitpunkt errangen TSG-Mitglieder die Deutsche Meisterschaft (200 m) bei den Damen, die Juniorenmeisterschaft im 100 und 200m Lauf und den Deutschen Jugendmeister im Hammerwurf.

Über die folgenden Jahre wurde das zielgerichtete Training durch viele Deutsche Meisterschaften in mehreren Disziplinen gekrönt.  Viele erfolgreiche TSG-Leichtathleten aus den 70-er und 80-er Jahren, die heute verständlicherweise nur noch die etwas Älteren Leichtathleten kennen kamen hinzu. Dazu zählten auch Studentenweltmeister und Militärweltmeister. Die meisten hatten bei der TSG als Kinder oder Jugendliche begonnen. Einige kamen, ob des Erfolges der TSG-Athleten/innen, von weit her.

Im Jahr 1984 reichte es dann schon zur Nominierung in die Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele Los Angeles. All dies brachte 1985 die Anerkennung des Hessischen Leichtathletikverbandes durch die Verleihung der Ehrenplakette an die TSG Fechenheim.

Auch Rückschläge gehörten dazu. Z.B. im Jahr 1988. Sieben Deutsche Meisterschaften, vier Süddeutsche, sechzehn Hessenmeisterschaften. Aber, Peter Blank (Speerwurf) wurde trotz Deutscher Meisterschaft, Deutscher Hochschulmeisterschaft und Süddeutscher Meisterschaft nicht in die Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele in Seoul berufen. Im gleichen Jahr begannen aber die Eigengewächse Alexandra und Susanne Keil ihre Erfolgslaufbahn. Wenn auch erst mal nur beim Gaukinderturnfest in der Leichtathletik. Es dauerte noch etwas, bis die Geschwister Keil größer in Erscheinung traten. Alexandra Keil erringt den 2.Platz (Hürdenlauf 110m) beim Länderkampf in 1994. Ein Jahr später ist sie Deutsche A-Jugendmeisterin in (60m Hürden) in der Halle und wiederholt den Titel auch im Freien. Wieder ein Jahr später ist es die Schwester Susanne die in der Weltbestenliste auf Platz 1 in ihrem Jahrgang geführt wird. Gleichzeitig dominieren Leichtathleten/innen der TSG in mehreren Bereichen die Hessischen Leichtathletikmeisterschaften und sind bei der Deutschen Meisterschaft im Hammerwurf und über die Hürden auf den ersten Plätzen. Noch ein Jahr später machen Susanne und Alexandra Keil sowie Holger Klose sich international einen Namen.

Wieder ein Einschnitt. Aus der LG Frankfurt mit inzwischen 6 Vereinen wird aus kommunalpolitischen Gründen (Förderung) die LG Eintracht Frankfurt. Von nun an ist noch schwerer erkennbar und darstellbar welche Erfolge der TSG zuzuordnen sind, bei der inzwischen eines der deutschen Hammerwurfzentren zu finden ist. 

Auch im Jahr 2003 konnte die TSG auf erfolgreiche Leichtathleten/innen schauen. Ariane Friedrich, Katrin Falter, Andreas Kutzner, Susanne Keil, Betty Heidler. Namen, die auch heute noch in der nationalen und internationalen Leichtathletikwelt und im Frankfurter Stadtteil Fechenheim bekannt sind. Das Kuriosum dieses Jahres. Susanne (Susi) Keil bei der Deutschen Meisterschaft im Hammerwurf machte den entscheidenden Wurf im engen Minirock.

Es schlossen sich noch einige Jahre mit den national und international erfolgreichen Leichtathleten/innen an. Dann fehlte der TSG einfach das Geld, um ein Training auf diesem Niveau halten zu können und auch weitere damit verbundene Kosten zu tragen. Sponsoren waren eher bei den großen Vereinen zu finden. So zogen z.B. die Erfolgstrainer Michael Deyhle (mit Hammerwerferin Betty Heidler) und Günter Eisinger (mit Hochspringerin Ariane Friedrich) davon.

Das hohe Niveau war nicht zu halten. Aber eingeschlafen ist die Leichtathletik bei der TSG Fechenheim nicht. Zumindest nicht im Kinder- und Jugendbereich. Im Winter hauptsächlich auf die große Halle beschränkt. Doch, die Jahreszeit, in der die Leichtathletik Hochsaison hat, steht kurz bevor. So dass zusätzlich zu der Aktivierung dieser Abteilung auch noch der Drang nach Sport im Freien kommen wird.

Noch nicht lange der verantwortliche Trainer ist Felix Laukhardt. Selbst Sportler durch und durch. Wenn auch in einer Sportart, die nicht in der TSG zu finden ist. Das Wasser ist das Element seines Lebens. Hier ist er auch deutscher Meister des Jahres 2020 in der olympischen Bootsklasse Laser Standard. Außer den vielen Titeln und Meisterschaften in verschiedenen anderen Bootsklassen. Zu finden auch im Trainerstab der Segeljugend des WVS. Dank seines Sportstudiums auch in der Leichtathletik bewandert. Für den nun zu erwartenden Ansturm von an der Leichtathletik interessierten Kinder und Jugendlichen würde er sich freuen von weiteren Trainern/innen unterstützt zu werden. Zurzeit findet das Training freitags von 17:30 bis 19:00 in der großen Halle der TSG Fechenheim in der Pfortenstraße statt. In der wärmeren Jahreszeit auf dem angrenzenden Sportplatz. Interessierte können sich melden telef. 069 41 81 71, per E-Mail info@tsg-fechenheim.de.

Dieter Schönwies

Zum Seitenanfang

Nur ein Anfang - Auftaktveranstaltung der TSG Fechenheim

Auftaktveranstaltung der TSG Fechenheim 1860 e.V.

Mit Referaten zum Kindeswohl im Sport und Sport bewegt Menschen mit Demenz

 

Die Übungs- und Abteilungsleiter der TSG Fechenheim waren eingeladen  zum Meinungsaustausch mit dem Vereinsvorstand im großen Saal ihrer TSG Fechenheim. Die Mehrheit war dieser Einladung gefolgt. Die Teilnehmer*innen zeigten in ihrer Verantwortung einen Querschnitt durch die TSG. Vom Kinderturnen bis zu den Gruppen mit Teilnehmern*innen im höheren Alter. Vom Gesundheitssport bis zum  leistungsbezogenen Sport. Von Übungsleitern, bis zum Vorsitzenden. Der Titel der Veranstaltung wurde gewählt, da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art in der TSG handelte. Wie sich am Ende herausstellte war das Echo so positiv, dass der Vorstand dem Wunsch, zwei Veranstaltungen dieser Art jährlich zu veranstalten, nachkommen wird. Wenn dann auch mit neuem Titel, denn der Auftakt war nun schon.

 

Die Agenda des Tages war,  Kritikpunkte und Schwachstellen der TSG zu finden. Sowie auch Verbesserungspotentiale zu erkennen. Aber auch die mehrheitlich vorhandenen Positiva herauszustellen. Nicht nur aus der Sicht des Vorstandes, sondern aller Verantwortlichen, die auch den direkten Kontakt zu ihren Mitgliedern haben. Natürlich spielten auch die geplanten größeren internen und externen Veranstaltungen eine nicht unwesentliche Rolle.

 

Eingangs jedoch zwei Referate, die trotz ihrer Kürze sehr großes Interesse fanden. Altersmäßig gesehen lagen sie sehr weit auseinander.

 

Das erste zum Kindeswohl im Sport. Es ist eine langjährige, feste Regel in der TSG, dass alle Übungsleiter (nicht nur die im Kinder und Jugendbereich) ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen und die Verpflichtung zum Kindeswohl im Sport unterschreiben müssen. Ganz abgesehen davon, dass natürlich die zugehörigen Regeln eingehalten werden. Dem Referat war jedoch zu entnehmen, dass das Thema weit darüber hinaus geht. Auch das es eigentlich keine freiwillige Leistung der TSG in ihrer Gesamtheit ist, sondern eine gesetzliche Verpflichtung jedes Vereines der Kinder- und Jugendarbeit leistet. Und, das es weit über das Kindeswohl im Sport hinaus geht. Am Ende des Referates musste nicht für eine Weiterbildung der Übungsleiter*innen der TSG Fechenheim zusammen mit der Sportjugend Hessen geworben werden. Die max. Teilnehmeranzahl von Fünfzehn wird wohl erreicht. Vielleicht sind auch, durch die Anzahl der Teilnahmeinteressierten, zwei Termine notwendig.

 

Im zweiten Referat, zum Thema “Sport bewegt Menschen mit Demenz“ war zu erfahren, dass ein DTB-Teilprojekt mit diesem Titel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird und Anfang des Jahres 2021 in der Pilotregion Frankfurt startete und mit Erfolg weitergeführt wird. Eigentlich ist der Titel des Gesamtprojektes  für das DTB-Teilprojekt so nicht ganz richtig. Es sollen hier nicht Sportgruppen für Menschen, die an Demenz erkranken gegründet werden. Ziel ist es, Mitglieder von bestehenden Sportgruppen, die kognitive Veränderungen zeigen, möglichst lange die Möglichkeit zu geben,  an ihrer, für sie so wichtigen, bestehenden Sportgruppe und am Vereinsleben teilzunehmen. So ihre sozialen Kontakte zu erhalten und Lebensfreude zu spüren. Eigentlich ist der Titel der erarbeiteten Broschüre „Ich glaube ein Mitglied meiner Sportgruppe hat Demenz…… was nun?“ aussagefähiger. Auch hier war das Interesse so groß, dass viele Übungsleiter und Verantwortungsträger an einer ca. 2 Stundenveranstaltung zum genannten Thema teilnehmen werden.

 

Letzter Punkt des Tages war die erfreuliche Anzahl der Neueintritte in die TSG auf Grund der Mitgliederwerbeaktion „Mitglieder werben neue Mitglieder“. Diese Aktion läuft noch bis zum 31. März. Vereinsmitglieder und Übungsleiter, die neue Mitglieder werben erhalten Erfolgspunkte. In Abhängigkeit der Punktanzahl erhalten sie Sportkleidung und/oder eine Sportausrüstung und kommen für den Hauptpreis nochmals in einen Lostopf. Auch die neuen Mitglieder dieses Zeitraumes erhalten Vorteile.

 

Dieter Schönwies

                                                            

Zum Seitenanfang